Studienauftrag Servicegebäude und Gemeindehaus Weiningen

Die Setzung des geplanten Servicegebäudes im Osten der Parzelle erlaubt eine sinnvolle Dorfanbindung bzw. Erschliessung und lässt für das angedachte Wohnen viel Freiraum im ruhigen Westteil. Zusätzlich profitieren allfällige Wohnbauten in der vorgeschlagenen Position von Weitsicht und Besonnung. Mit der wirtschaftlichen Setzung der Einstellhalle im bestehenden Gelände werden alle Gebäude unterirdisch direkt erschlossen und ergeben einen trockenen Hauszugang. Die 4 Wohnbauten situieren sich zu einem spannendem, gemeinsamem Aussenraum der sich westseitig öffnet, im Osten definieren die Volumen mit dem Servicegebäude einen erhöhten, öffentlichen Platz. Entlang der unteren Vogelhalde reagieren zwei Baukörper leicht ”abgeknickt”, um sich entlang der Quartierstrasse einzupassen, zusätzlich fördern Nuten für die Eingänge die Proportionen zu regeln und ergeben eine feine, humane Abstimmung zum Einfamilienhausareal. Südlich sind zwei kürzere, tiefer gesetzte Gebäude positioniert, die Abdrehung unterstützt die Einordnung zur Umgebung und erhöht die freie Sicht aller Wohnungen. Ein differenzierter, aber abgestimmter Gesamtausdruck der Gewerbe- und Wohngebäude wird angestrebt. Durch die vorgeschlagene Komposition der Bauten sind unterschiedliche Etappierungen umsetzbar. Die Überbauung entspricht der Regelbauweise.
Bauherr:
Gemeinde Weiningen
Standort:
Weiningen
Bezug:
2019
Visualisierung Aussen
Visualisierung Innen
Modell 1
Modell 2
Plan